BioGASanlage

Über einen hydraulischen Schubboden werden stündlich mehrere Tonnen Bioabfall in den Mischer befördert, mit gesäubertem Prozesswasser versetzt und über Pumpen den Substratwärmetauschern und weiter den Reaktor - Fermentern zugeführt. Der Gärprozess im Reaktor der Biogasanlage der Wurzer Umwelt GmbH basiert auf einer anaerob - thermophilen Trockenvergärung bei 55 ° C und einer Substratfeuchte von ca. 70 %. Die Verweilzeit beträgt ca. 21 Tage. Im vollkommen abgeschlossenen, anaerob arbeitenden Fermenter werden unerwünschte Pflanzensamen, Keimlinge und Mikroorganismen abgetötet. Durch ständiges, langsames Rühren im Fermenter erfolgt eine optimale Gasausbeute (CH4 - Methangas). Der Wassergehalt, der pH-Wert, Temperatur, Gasmenge und Gasqualität werden ständig überprüft. Nach 21 Tagen wird das ausgetragene Material den Pressen zugeführt um Feststoff (= Frischkompost) vom Presswasser (= NPK-Dünger flüssig) zu trennen, immer im Sinne des Mottos „von der Natur, zur Natur". Das erzeugt Methangas wird durch Wurzer Umwelt GmbH in eigenen Blockheizkraftwerken verstromt und der so gewonnene Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Es wird hauptsächlich Material aus der haushaltsnahen Sammlung über die Biotonne verarbeitet. Bei der Abgabe der Komposte sowie des Prozesswassers unterliegt Wurzer Umwelt GmbH den gesetzlichen Vorgaben der Düngemittelverordnung (DümV). Als Mitglied der Fachvereinigung Bay. Komposthersteller muss Wurzer Umwelt GmbH sogar noch strengere Qualitätskriterien einhalten als vom Gesetzgeber vorgegeben. Der Kompost als auch das Prozesswasser unterliegen somit der ständigen Qualitätskontrolle durch unabhängige Labore.

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